Die Heilkraft der Natur: Huflattich
"Das kleine gelbe Blümlein des Huflattichs ist die erste Frühlingsmedizin aus des Herrgotts Hausapotheke", Pfarrer Johannes Künzle.
Der Huflattich gehört zu den ersten Vorfrühlingsboten und erfreut so manchen Wanderer und Spaziergänger mit seinen leuchtend gelben und nach Honig duftenden Blütenköpfchen.
Tussilago farfara, so der lateinische Name, ist eine ausdauernde, sich über Ausläufer vermehrende, bis zu 20 Zentimeter hohe Pflanze, die zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) gehört. Die Blütenstengel sind mit linealen, meist purpurvioletten Blättchen schuppenartig bedeckt. Die Blätter sind rundlich herzförmig, mit zugespitzten Abschnitten und gezähntem Rande, oberseits grün, auf der Unterseite weiss-filzig. Die gelben Blütenköpfe bestehen aus vielen flachen Strahlenblüten und sind lange vor dem Erscheinen der Blätter zu sehen. Die Blütezeit dauert von Februar bis März.
Bei Husten und gereizten Schleimhäuten
In der Pflanzenheilkunde werden die Blätter (Farfarae folium) und die Blüten (Farfarae flos) des Huflattichs für Heilzwecke genutzt. Der Huflattich enthält Schleimstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Zink und Pyrrolizidinalkaloide (hauptsächlich in den Blättern). Durch seine Inhaltsstoffe wirkt er schleimlösend, auswurffördernd, entzündungshemmend, krampflösend und auf die Bronchien entspannend. Lokal wirkt er gewebeheilend und beruhigend. Innerlich (Tinktur, Tee, Sirup) angewendet, kann der Huflattich vor allem bei Leiden im Brustraum wie etwa Bronchitis, Asthma und verschiedenen Hustenarten wie trockenem, hartnäckigem, keuchendem Reiz- und Kitzelhusten eingesetzt werden. Auch gereizte Schleimhäute in Magen und Darm können mit Huflattich behandelt werden.
Bei Reizerscheinungen und Haarpflege
Äusserlich (Umschlag, Gurgelmittel, Salbe) findet der Huflattich Anwendung bei schwer heilenden Wunden, Reizerscheinungen im Mund und Rachen oder Venenentzündungen, Schwellungen, geplatzten Blutäderchen (Besenreiser). Er wird gerne auch als Kosmetikum für Hautwaschungen und Haarpflege genutzt und kann als Aufguss dem Badewasser hinzugefügt werden. Traditionell wurde Huflattich oft zusammen mit anderen Kräutern wie etwa Salbei als Tabak zur Raucherentwöhnung verwendet.
Praktische Anwendung:
Huflattich-Tee:
2 Teelöffel geschnittene Huflattichblätter mit ’¼ Liter Wasser übergiessen und nach ein paar Minuten abseihen. Dreimal täglich eine Tasse davon trinken.
Huflattich-Umschlag:
Das frische Blatt auf Geschwüre, Abschürfungen und andere, langsam heilende Wunden legen.
Vorsicht:
Pro Tag höchstens 3 Tassen Tee trinken und nur während maximal 6 Wochen. Aufgrund der Pyrrolizidinalkaloide sollten Schwangere und Stillende auf die Einnahme verzichten.
Die Autorin:
Christine Spörri,
Phytotherapeutin, mit eigener Praxis in Rieden AG
Auskunft:
www.pflanzenzauber.ch
oder Telefon: 076 575 30 11
2 Teelöffel geschnittene Huflattichblätter mit ’¼ Liter Wasser übergiessen und nach ein paar Minuten abseihen. Dreimal täglich eine Tasse davon trinken.
Huflattich-Umschlag:
Das frische Blatt auf Geschwüre, Abschürfungen und andere, langsam heilende Wunden legen.
Vorsicht:
Pro Tag höchstens 3 Tassen Tee trinken und nur während maximal 6 Wochen. Aufgrund der Pyrrolizidinalkaloide sollten Schwangere und Stillende auf die Einnahme verzichten.
Die Autorin:
Christine Spörri,
Phytotherapeutin, mit eigener Praxis in Rieden AG
Auskunft:
www.pflanzenzauber.ch
oder Telefon: 076 575 30 11
concept & design by CS Marketing GmbH



